Nelken waren eine der Lieblingsblumen meiner Mutter, doch so richtig anfreunden konnte ich mich mit dieser Blumensorte noch nicht. Im Garten hatte ich nie Glück mit Nelken, kaum gesät oder gepflanzt machte sich eine Horde Schnecken über die Blumen und aus war es mit der Pracht.
Doch man sollte auch einmal über den Rand gucken und nach Wochen mit Blumensträußen mit Tulpen und Ranunkeln ist es wieder mal Zeit sich über eine andere Blumensorte zu erfreuen. Jeder fängt mal klein an und meine Floristin hat mir für meinen Wochenendstrauß Bartnelken empfohlen. Sie sehen putzig aus, sind pflegeleicht, hübsch anzusehen und vor allem sehr lange haltbar. In Kombination mit Lisianthus und Eukalyptus müsste der Strauss also mindestens 10 bis 14 Tage halten.
Die Farbauswahl der Bartnelken ist groß, es gibt sie in Rosa, rot, weiß oder grün. Außerdem können sie zweifarbig, gefleckt, gestreift oder gefüllt sein, Bartnelken haben lanzettliches Laub, die fast den ganzen Stiel bedecken. Sie sollten unbedingt entfernt werden, bevor die Blume in die Vase gestellt wird, da sie schnell anfangen zu faulen. Die Stiele werden mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten. Jetzt braucht man nur noch eine saubere Vase und frisches, klares Wasser. Wer nun alle zwei bis drei Tage das Wasser wechselt, die Blumen frisch anschneidet, wird lange Freude an den Bartnelken haben.